Gedankenschnipsel

Neues Jahr, neues Glück

unbenannt

Hallo ihr Lieben,

die Welt hat mich wieder.

Bevor ich mich diesem Beitrag widme, möchte ich mich bedanken – für all die Follower, die mir trotz der langen Pause dieses Blogs treu geblieben sind und für all die Menschen, die trotz ausbleibender Neuigkeiten sogar zu neuen Follower geworden sind und meinen Blog abonniert haben.

Ich habe die Zeit um den Jahreswechsel genutzt, mir meinen Blog einmal genauer anzusehen und zu reflektieren, warum er irgendwann, unter den übrigen Verpflichtungen des Lebens begraben, keine Luft zum Atmen mehr bekam und schließlich irgendwann brach lag. Warum er aufhörte, mir wichtig zu sein.

Ich war immer irgendwie unzufrieden mit Zroyas Papiergeflüster. Andere schrieben besser, andere posteten mehr, bei anderen sah der Blog schöner aus, andere machten kreativere Fotos, andere boten spannendere Zusatzaktionen und sowieso lasen alle anderen viel großartigere Bücher. Kurzum: Meine Güte, sah das Gras auf der anderen Seite grün und saftig aus! Mein Perfektionismus hat mir Findlinge vor die Füße geworfen, die so groß wie Blauwale waren und schließlich war mir der Weg dann doch irgendwann zu steinig und anstrengend.

Ich fragte mich also immer irgendwie, was genau ich da eigentlich mache. Was genau so ein Leser eigentlich an mir finden könnte und wieso, weshalb, warum das alles überhaupt. Dass während der Blogpause trotzdem so viele Leute den „Mir folgen“ Button geklickt haben und ich weiterhin Klicks, Likes und Kommentare bekommen habe, war ein Erlebnis. Eine kleine Bestätigung, dass vielleicht doch gefällt, was ich mache, dass vielleicht doch gehört würde, was ich zu sagen habe.

Das Jahr 2016 hat es mit mir nicht gut gemeint – ein weiterer Grund, warum es mit dem Blog nicht so recht klappen wollte. 2016 hat mir meinen Opa genommen, und die Wunde ist so frisch wie am ersten Tag, tut so beißend weh, dass das Erlebte kaum mehr als Minuten her sein kann. Das Leben geht weiter, richtig? Zumindest hätte Opa das gesagt und ja, wie in so vielen Dingen hatte er auch damit immer Recht. Eine alte, nicht verwundene Liebe ist 2016 zurück gekommen und wurde sogleich auf eine Probe gestellt, die mir viele tränenreiche, schlaflose Nächte beschert hat. Ein Umzug in ein anderes Bundesland, täglich 3 Stunden pendeln, weil sich vor Ort noch kein neuer Job findet, Geldknappheit durch Benzinnotwendigkeit…

Jetzt sind die Tage gefüllt mit Heimweh, Abenteuerlust, Stimmungsschwankungen, seelentiefer Traurigkeit um Opa, neuen Erlebnissen, kennengelernten Fremden, die vielleicht zu Freunden werden könnten, Vermissen, Liebe und neu erwachter Kreativität.

In der neuen Wohnung, zwischen Kartons, Chaos, einem überforderten Mann (Sortieren und Aufräumen ist bei ihm genetisch irgendwie nicht angelegt und sowas wie dieser Umzug lässt ihn daher immer etwas irritiert herumstehen), und zu vielen neuen Plänen im Kopf, hatte ich plötzlich wieder Lust. Lust, Feuer, Antrieb und unendlich viele Ideen – aber noch kein Internet. Puh! Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen: bis es soweit ist, dass das neue Netz endlich eingerichtet wird, plane ich im Hintergrund die Weltherrschaft und versuche in Minischritten Änderungen umzusetzen.

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, hat sich die Optik des Blogs schon ein wenig verändert. Ein neuer Name, mehr Struktur, ein neues WordPress-Theme, eine neue Bildbearbeitungs- und Kamera-App auf dem Handy, ein neues Menü, neue Inhalte und neue Rubriken. Neu, neu, neu. Noch befindet sich zwar alles in Bearbeitung, aber ich will vieles und hoffe, ich kann zumindest einiges davon umsetzen.

Unter Fantastic books werde ich zukünftig die rezensierten Bücher auflisten und die Rezensionen verlinken. Neu dazu gekommen und noch nicht ganz fertig durchdacht, ist der Menüpunkt and where to find them. Hier möchte ich die Weltenbummler-Challenge aufgreifen, die auf so vielen Blogs umherkursiert und für mich persönlich anpassen. Hierbei will ich ein bisschen auf meinem Post Grüße aus aller Welt aufbauen, in dem ich letztes Jahr über mein Fernweh und die vielen großartigen Menschen auf der Welt geschrieben habe, die ich durch das Thema Postcrossing kennen gelernt habe. Ich finde es wichtiger denn je, ein wenig mehr über den eigenen Tellerrand zu schauen, und mein Betrachten meiner bisherigen Leseauswahl waren die erlesenen Länder doch eher identisch und eintönig. Wie viel spannende Literatur einem doch aber zur Verfügung stünde, wenn man den Blick mal schweifen ließe und nach Asien, Afrika oder anderswo hinschaute – eben mal nicht nur nach Deutschland oder Amerika! Ich bin selber gespannt, wie genau ich diese Idee umsetzen werde.

Die gesammelten Werke zeigen, wie schon im alten Blogdesign unter anderem Namen, meine Bibliothek, der Menüpunkt Wanted wird hingegen meine Wunschliste zeigen (falls mir mal wer was schenken oder mich mit einem Rezensionsexemplar überraschen möchte, höhö ;)).

Ganz neu sind stattdessen die Punkte Unboxing, Steckbrief und Eigenkreationen.

Beim Unboxing soll vor allem die großartige Fairylootbox im Vordergrund stehen, die ich seit (ähm, lasst mich überlegen) Oktober (?) 2016 monatlich bestelle und begeistert quietschend auspacke. Die vergangenen Boxen erhalten jeweils noch einen eigenen Beitrag, die zukünftigen Boxen dann natürlich ebenfalls. Auch meiner Begeisterung und Liebe für die Fairylootbox werde ich noch mal an anderer Stelle in einem gesonderten Beitrag Ausdruck verleihen. Zusätzlich poste ich unter der Kategorie Unboxing aber auch normale Bücher-Neuzugänge und ähnliches.

Der Steckbrief wird immer dann als Kategorie zum Einsatz kommen, wenn ich euch etwas über mich selbst erzählen oder an TAGs teilnehmen will, oder vielleicht irgendwann mal wieder einen Award o. ä. erhalte, zu dem ich Fragen beantworten möchte.

Vor allem liegen mir die Eigenkreationen am Herzen. Eventuell habt ihr an der ein oder anderen Stelle mitbekommen, dass ich mich auch selber am Schreiben versuche. Ich will mir jetzt ein Herz fassen und ab und zu mal eine Kleinigkeit veröffentlichen, die mir so im Kopf herumspukt. Hier und da mal ein Gedicht, vielleicht mal ein paar Zeilen, die mir in den Sinn kommen, und ganz wahrscheinlich auch mal eine Passage aus dem „Buch“ (na, oder viel mehr zumindest der Versuch eines solchen), das ich irgendwann in meinem Leben einmal veröffentlichen möchte.

Schauen wir mal, wie das alles so wird. Auf jeden Fall will ich es versuchen. Ich habe Lust darauf und ich möchte auch mal die eigene Weide schön finden, nicht immer nur das Gras auf der anderen. Also heißt der einzige Vorsatz für 2017: Ich pfeife auf andere und mache mein Ding. Auf dass es gut wird und mir Spaß macht!

In diesem Sinne: Vielen Dank für’s Bleiben und willkommen zurück! ❤

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