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Montagsfragen 2016 #6

Und hier kommt meine Antwort zur Montagsfrage des Buchfresserchens vom 8. Februar …

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Wie steht ihr zum Anfragen und unaufgeforderten Erhalten von Rezensionsexemplaren?

Ich bin tatsächlich noch nie in die Verlegenheit gekommen, unaufgefordert ein Rezensionsexemplar zugeschickt zu bekommen, also kann ich auf diesen Teil der Frage nur hypothetisch antworten. Ich glaube, ich würde das nicht wollen (selbst, wenn es ein Buch sein sollte, das mir gut gefällt). Ich hätte wahrscheinlich das Gefühl, zu irgendetwas verpflichtet zu sein und mir Stress machen, den ich gar nicht brauche. Was, wenn ich zeitlich gar keine Vakanzen für eine weitere Rezension habe? Ich bin schließlich so schon überfordert genug. Oder was, wenn mir das Buch nicht gefällt? Lese ich das dann überhaupt? Rezensiere ich es? Immerhin heißt es ja so schön: Wer nichts (gutes) zu sagen hat, sollte am Besten einfach den Mund halten. Ne, ne, ne.. Auf den Stress kann ich verzichten.

Von sich aus Rezensionsexemplare anfragen steht bei mir allerdings unter einem wesentlich besseren Stern. Ich habe monatlich nicht besonders viel Geld zur Verfügung und Bücher kosten genug. Und wenn es die Möglichkeit gibt, warum sie dann nicht auch nutzen? Wenn ich das Buch sowieso lesen und anschließend auf meinem Blog hätte rezensieren wollen, warum dann nicht auf diesem Weg an das Buch gelangen? Die Hauptsache ist, sich selber treu und damit trotz Entgegennahme eines Rezensionsexemplars unabhängig und ohne Beeinflussung zu bleiben.

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Ein Kommentar zu „Montagsfragen 2016 #6

  1. Nun, ich fordere Rezensionsexemplare an und versende auch mal ein Rezensionsexemplar, wenn ich den Eindruck habe, dass wirklich Interesse besteht eine Rezension zu schreiben. Dazu kann man ja andere Rezensionen des Anfragenden begutachten.
    Sofern ich eine Rezension schreibe gebe ich in der Rezension an, dass mir das Buch zur Verfügung gestellt wurde. In Abstimmung mit einem Magazin habe ich das Buch ggf auch wieder als Gewinn bereitstellen lassen.
    Wenn ich eine Rezi schreibe, fühle ich mich verpflichtet eine gute Rezension im Sinne von aussagekräftig oder umfassend abzuliefern, das bedeutet nicht jedes Buch gut bewertet werden muss. Vielmehr steht dann die konstruktive Kritik im Vordergrund und die hilft doch auch dem Autoren bei seinem nächsten Buch.

    Gefällt 1 Person

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