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Erinnerungen und Zukunftsmusik

Nun ist es vergangen, endgültig vorbei – 2014, ein Jahr, so schrecklich wie schön, so aufregend wie gemütlich, so ereignisreich wie langatmig. Im letzten Jahr sind mein Leben und ich oft Achterbahn gefahren und nicht immer war klar, ob die Nieten auch halten, wenn der Wagon den nächsten Gleisabschnitt erreicht.

Am 29.03. habe ich nach langem Überlegen endlich den Schritt gewagt, dieses Blog zu eröffnen und über die Dinge zu schreiben, die mich im Alltag beschäftigen – allem voran natürlich Bücher. Inzwischen habe ich 66 Beiträge gepostet, 70 Follower beeindruckt, exakt 100 Kommentare bekommen und unzählbar viele nette Menschen kennen gelernt. Ich habe viel gelernt, Unmengen an großartigen, wunderbaren, zauberhaften Blogs entdeckt – am Beispiel anderer heraus gefunden, wie mein Blog gerade nicht aussehen soll, um Hilfe gebeten, wenn mir eine Idee besonders umsetzenswert erschien. Habt vielen Dank, ihr Lieben, in welcher Form auch immer ihr an diesem Blog beteiligt seid – entweder als Follower, Kommentatoren, Leser, Inspiration, Kritiker oder Mutmacher.

Und ach, ich habe sooo viele Bücher entdeckt, die ich lesen möchte – so viele, auf die ich ohne dieses Blog und die von anderen niemals aufmerksam geworden wäre! Mein Herz für Bücher ist ungebrochen und schlägt jeden Tag stärker. Ich habe im vergangenen Jahr etwa 70 Bücher gelesen und gefühlt trölfzig mal so viele auf meine gedankliche Wunschliste geschrieben.

Ansonsten hat 2014 auch viele andere Dinge für mich bereit gehalten.

Während mein Großvater mich nun nicht mehr erkennt, haben mich wiedergefundene Freunde aus der Kindheit niemals wirklich vergessen. Ein Mensch hat mich sehr verletzt, von einem anderen lasse ich mir nicht länger wehtun, sondern habe ich einen Schlussstrich gezogen. Manche Freunde habe ich losgelassen, andere halte ich fester als je zuvor.

Während das Jahr 2014 nun also mit all seinen Erlebnissen hinter uns liegt, bietet uns 2015 einen Neuanfang. Was habe ich vor?

Ich habe mir fest vorgenommen, weniger Dinge zu tun, die ich nicht tun will – zu denen ich mich aus Anstand, Mitleid, Treue oder falschem Verständnis von Verantwortung gezwungen fühle. Ich möchte endlich wieder mehr schreiben, noch mehr lesen, lieben und lachen. Gerade letzteres tut man – ich – inzwischen leider viel zu selten.

In diesem Sinne (und auch, wenn wir jetzt schon den 2. Januar haben) wünsche ich euch ein frohes neues Jahr mit vielen schönen Erlebnissen, neuen Erinnerungen, ganz viel Liebe und zahllosen Momenten, die euch verzaubern und zum Lachen bringen.

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2 Kommentare zu „Erinnerungen und Zukunftsmusik

  1. Das klingt nach „schönen“ Vorhaben, die sich jeder auf seine Liste setzen sollte und du sprichst mir damit ein bisschen aus der Seele.
    Ich wünsche Dir ganz viel Glück dabei und hoffe, dass trotz eventueller Achterbahnfahrten, vor denen man sich nicht verstecken kann, am Ende nur das gute Kribbeln im Bauch nach einer rasanten Fahrt im Gedächtnis bleibt und wichtig ist.
    Viele liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

    1. Vielen Dank für Deine liebe Nachricht 🙂

      Das gute Kribbeln wünsche ich mir auch – aber wenn eine Fahrt mal schlecht ausgeht, weiß man die guten immerhin noch etwas mehr zu schätzen. Das ist doch dann zumindest immerhin auch etwas.

      Liebe Grüße
      Jule

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