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Der Junge, der Glück brachte (Nicholas Vega)

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„Während Lynette den Tod ihrer Mutter verarbeiten muss, schenkt der neunjährige Jeronimus den Menschen Kristalleier, die Glück bringen. Zwei Gegensätze, zwei Welten: Sie lebt in der Realität, er in einem Buch. Auf wundersame Weise kreuzen sich ihre Wege und Lynette erkennt, dass die Dinge im Leben nicht immer so sind, wie sie erscheinen. Denn Jeronimus ist es, der ihre Hilfe braucht. Eine tiefgründige, berührende und ebenso heitere Geschichte über Verlust, Zusammenhalt, Lebensmut und der Suche nach dem Glück.“

(Rückentext)

Ein bisschen Glück könnte ich schon gebrauchen, dachte ich, als ich mich für das Gewinnspiel dieses wundervollen Buches angemeldet habe. Zugegebenermaßen hatte ich vorher weder vom Autor, Nicholas Vega, noch dem Buch an sich etwas gehört, nichts desto trotz habe ich mich direkt in die Geschichte verliebt. Und als ich dann gewonnen und das Buch mit der Post bekommen hatte, wär ich schon einmal hellauf vom Cover begeistert. Die Sonderausgabe von „Der Junge, der Glück brachte“ ist außen in ein bisschen mystischen, halbdunklen Blautönen mit roter Schrift gehalten, hinterlegt mit den Silhouetten stilisierter Blumen und Bäume.

Im Inneren wartete eine Geschichte auf mich, die als eine Mischung aus unendlicher Geschichte, Tim Thaler, Prinzessin Metaphysica und Tintenherz bezeichnen würde.

Lynette ist ein typischer Teenager – von der Sorte, die sich selber ganz untypisch und anders als alle anderen finden. Bei einem Unfall stirbt ihre Mutter und hinterlässt einen völlig überforderten Ehemann und vier Kinder. Lynettes Welt steht Kopf, an Freunde, Schule oder Familie ist nicht mehr zu denken, die Erinnerung an und die Trauer um ihre Mutter beherrschen alles.

Aus Mitleid schenkt ein alter Verkäufer Lynette ein Buch, von dem er denkt, dass es sie aufmuntern könnte. Und als das Mädchen zu lesen beginnt, findet sie sich in einer fremden Welt wieder – Immerheim. Und Lynette liest nicht einfach nur über Immerheim, sie wird Teil der Geschichte und übernimmt selbst eine Rolle im Buch. Während ihr Körper wie leblos in der Realität zurück bleibt, muss sie an der Seite von Jeronimus, einem jungen Lord in Immerheim zahlreiche Abenteuer bestehen.

Jeronimus lebt in einer kleinen Stadt, und könnte kein schöneres Leben haben. Jeder hier ist freundlich, zuvorkommend und glücklich. Man hilft einander, begegnet Fremden steht offen und gastfreundlich. Wenn es doch einmal zu einem Problem kommt, wird meist Jeronimus um Hilfe gebeten, denn es heißt, er brächte Glück. Dies tut er, indem er kleine Kristalleier verschenkt. Wer klug genug ist, das Geheimnis der Eier zu ergründen, findet in ihnen die Lösung seines Problems.

Bei all der Schönheit und des Glücks, das ihn umgibt, hat Jeronimus nur ein Problem: Er kann die Stadt, in der er lebt, nicht verlassen. Versucht er es, tritt ihm eine bösartige Gestalt in den Weg und bekämpft ihn so lange, bis er wieder in seinen Turm zurückkehrt.

In der plötzlich erscheinenden Lynette sieht er eine Kriegerin, die ihm im Kampf gegen die bösartige Gestalt helfen soll. Gemeinsam mit ihr und einem alten Mann, der sich selbst den Wanderer nennt, beginnt eine fantastische, schöne und zugleich schreckliche Reise, an deren Ende sowohl Lynette als auch Jeronimus Erfahrungen machen, mit denen sie nicht gerechnet hatten. Die Reise schenkt ihnen ihr Leben zurück, jedem der beiden auf seine eigene Art.

Das Buch ist eine wunderbare Geschichte über Liebe, Familie, Lebensglück, Zufriedenheit, den Umgang mit Trauer, Vertrauen, Freundschaft, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Bodenständigkeit und den Glauben an das Gute im Menschen.

Ich bin wirklich hingerissen, und wenn ich etwas an „Der Junge, der Glück brachte“ aussetzen müsste, wäre das ausschließlich Mäkeln auf höchstem Niveau. Das Buch hat sich einen festen Platz in meinem Regal verdient und ich kann es jedem von euch nur eindringlich ans Herz legen.

Vielleicht muss man das Buch eher als Jugendbuch einordnen, nichts desto trotz geht sicher auch mehr als einem Erwachsenen das Herz beim Lesen auf.

Die normale Version des Buches ist mit der ISBN 978-1495335433 erschienen und kann für 9,99€ gekauft werden.

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